Auf dem Bild von links nach rechts: Matthias Pilz, Alexander Kolbow, Manfred Dürr, Udo Feldinger, Dr. Sandra Vorlova, Dr. Helge Bert Grob, Stefanie Kühn, Alexander Kühn, Christiane Kerner, Teresa Horn, Egon Kitz.
Das Freizeitgelände auf dem Autobahntrog wurde an das Gartenamt übergeben. Die Ausschreibungen für die Bauarbeiten laufen, der Baubeginn ist für März 2026 geplant. Die Fertigstellung der Maßnahmen einschließlich Pflanzarbeiten ist bis Frühjahr 2027 vorgesehen.
Herr Dr. Helge Bert Grob, Leiter des Gartenamtes der Stadt Würzburg, informierte bei der Dankesveranstaltung für die Spenderinnen und Spender der Bänke für das Freizeitgelände auf dem Autobahntrog über den aktuellen Stand und den weiteren Verlauf der Baumaßnahmen:
Der Vertrag zwischen der Stadt Würzburg und der Autobahngesellschaft zur Übergabe des Geländes ist inzwischen unterzeichnet. Die Flächen wurden dem Gartenamt im Herbst übergeben. Seitens der Autobahndirektion waren noch Restarbeiten durchzuführen, unter anderem mussten nicht angewachsene Bäume ersetzt werden. Ab sofort liegt die Pflege des Geländes vollständig in der Verantwortung des Gartenamtes der Stadt Würzburg.
Infolgedessen konnten die Arbeiten für das Freizeitgelände nun ausgeschrieben werden. Die Maßnahme gliedert sich in insgesamt drei Ausschreibungen. Die Hauptausschreibung betrifft die Vorbereitung der Fläche für den Pumptrack. Derzeit befindet sich das Projekt in der Anmeldephase für den Hauptausschuss des Stadtrates. Die Behandlung der Ausschreibung ist für Mitte Januar im Hauptausschuss vorgesehen.
Nach Abschluss der Vergabeverfahren werden die beauftragten Unternehmen mit der Materialbestellung beginnen. Der Baubeginn ist voraussichtlich für März 2026 geplant. Die Herstellung der Pumptrack-Fläche sowie weitere Arbeiten sollen bis Herbst 2026 abgeschlossen sein.
Die Pflanzarbeiten sind für den Zeitraum von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027 vorgesehen. Dabei handelt es sich um die letzte Baumaßnahme, um gezielt die Winterfeuchte zu nutzen.
Das Panoramabild bleibt von den Maßnahmen unberührt, da die Bauarbeiten auf der der Stadt abgewandten Seite stattfinden.
Bezüglich der Aufstellung der Bänke ist vorgesehen, die Spenderinnen und Spender zum Spatenstich einzuladen, um gemeinsam das weitere Vorgehen abzustimmen.
Insgesamt ist es ein großer Erfolg, dass das Projekt nun in die Umsetzung gehen kann. Schön wäre es, wenn wir uns im nächsten Jahr bei einem Glühwein auf den neuen Bänken wiedersehen könnten.
Zusammenfassung: Alexander Kühn
Foto: Stefanie Kühn
„Freizeitgelände zwischen Würzburg-Heidingsfeld und Würzburg-Heuchelhof – Ein Ort der Erholung und Natur. Genießen Sie Spaziergänge und entspannte Stunden mit Blick auf die schöne Stadt Würzburg. Perfekt für Familien, Sportler und alle, die dem Alltag entfliehen möchten.“ Das ist die Vision, die von der Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung Heidingsfeld und dem Bürgerverein Heuchelhof verfolgt wird.
Warum also geht da nichts voran?!
Um die Pläne umzusetzen, muss die Autobahndirektion die Fläche an die Stadt übergeben. Dies ist leider aufgrund von Mängeln auf der Fläche nicht möglich. Die Stadt Würzburg und die
Autobahndirektion verhandeln auf nicht öffentlichen Wegen, unter welchen Bedingungen die Fläche übergeben werden soll. Für die Müllentsorgung ist die Autobahndirektion verantwortlich (Wird aber
immer wieder von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern mit übernommen, DANKE!). Die Pläne für das Freizeitgelände liegen fertig bereit und können ausgeschrieben werden. Die Stadt will dies im
Jahre 2025 auf den Weg bringen.
Was hat der Bürgerverein bisher unternommen?
• Dokumentation des Müllaufkommens und Weiterleitung an die Stadt
• Rückmeldung von Sicherheitsbedenken bei der Nutzung des Geländes
o Autofahrten auf Baustellengebiet (was jetzt durch die Betonböller an den Einfahrten zum Freizeitgelände langfristig gelöst wurde),
o Vermüllung v. a. an Silvester,
o Blockade von Rettungswegen für Krankentransport und Feuerwehren in der Silvesternacht 22/23
• Spendenaktionen für Sitzgelegenheiten und Fitnessgeräte
• Übergabe von 8.200,- € an die Stadt am 19.04.2024
• Weitere Spenden: ca. 5.000,- €
• Infostände zur Entwicklung an Festen und Veranstaltungen auf dem Place de Caen
• Anregen der Blockade der Zufahrtswege durch Betonböller, um die Verwüstung des Geländes zu verringern, 2025
• Enger Austausch mit Heidingsfelder Bürgervereinigung
• Unterstützung des zügigen Baubeginns, um weitere Kosten zu vermeiden
• Der Bürgerverein ist im engen Austausch mit der Stadt, um
o den Beginn des Bauvorhabens anzutreiben, um die Bürgerbeteiligung wertzuschätzen und die guten Ideen endlich im Stadtteil zu verwirklichen.
o die Erreichbarkeit des Gebietes für die Stadt mitzudenken, um v. a. die Zufahrt über die Kopenhagener Straße zu vermeiden
o die Vermüllung des neuen Gebietes zu verhindern
Helfen auch Sie mit und nehmen Sie auch heute schon mitgebrachten Müll wieder mit nach Hause und überzeugen Sie Bekannte, gleiches zu tun. Wir möchten das Freizeitgelände sicher und sauber
halten, um allen einen hohen Freizeitwert zu ermöglichen.
Bei Ideen oder Fragen melden Sie sich gerne bei uns!
Autoren: Christiane Kerner, Vorsitzende Bürgerverein Heuchelhof, Teresa Horn, Stellvertretung Bürgerverein Heuchelhof
Redaktion: Alexander Kühn, Schatzmeister
Informationen finden Sie auch:
2021:
Siehe 2007: https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/a-3-ausbau-trog-statt-tunnel-art-3888677
22: Bürgerbeteiligung Ortsbegehung
2023: Spendenaufrufe
2024: Übergabe Spenden
2024–2025 Stillstand, Anfrage PUMA-Ausschuss